Whisky puur, ich trinke nur Whisky puur

Das war natürlich nicht das Motto der 26. Generalversammlung, zu der für den 24. März 2017 ins Kafi Müli nach Winterthur eingeladen wurde. Das ist auch nicht mein persönliches Motto aber ich kann mich an einen Schlager erinnern, in dem dieser Satz vorkam. Von wen das Lied gesungen wurde ist mir nicht mehr präsent, ich kann mir aber einen Bestimmten als Interpreten vorstellen. Whisky war auch nicht das Standartgetränk an der GV. Wenn ja, hätte der enttäuschende Versammlungsbesuch mit blos16 Aktivmitglieder (inkl. den 6 vom Vorstand) allenfalls etwas verbessert werden können.

Aber warum dann Whisky zum Berichtsbeginn? Einfach darum, weil unser Vizepräsident Fredi Koch, für seine 20 Jahre Vorstandstätigkeit mit einer Flasche von dieser hochprozentigen Flüssigkeit und zwei speziellen, gravierten Whiskygläsern dazu, geehrt wurde. Übergeben mit dem Dank des Clubs für das langjährige Wirken – natürlich professionell mit Küsschen siehe Foto – von unserem Model, Daniela Moor. Bleibt zu hoffen, dass der Whisky dem Geschmack des Jubilars entspricht und er ihn ohne grössere Folgen geniessen kann.

Die Traktandenliste konnte nach dem offerierten Nachtessen unter den wachsamen Augen unseres Verbandsdirektors, Thomas Troger, der von Nottwil angereist war, zügig abgearbeitet werden. Das Protokoll, von Heidi Surbeck wie gewohnt gut geschrieben, gab zu keinen Diskussionen Anlass und wurde wie die anderen zur Abstimmung/Wahlen vorgesehenen Geschäfte, einstimmig genehmigt. Die Mitgliederstatistik weist per 31. Dezember 2016 folgende Bestände aus: Aktive 99; Passive 218; Gönner 12. Dass von diesen Aktivmitgliedern – neben dem Vorstand – nur noch 10 Personen zur statuarisch vorgeschriebenen Generalversammlung gekommen sind ist, vorsichtig formuliert, eine bescheidene Präsenz. Diese konnte das kleine und nach 3 Stunden immer noch hellwache, drollige Hündchen auch nicht wesentlich verbessern. Woran liegt das? Macht der Vorstand etwas falsch? Dieser wäre froh für entsprechende Rückmeldungen mit den Wünschen, Erwartungen, Vorschlägen, Kritik usw. der Clubmitglieder. Die Homepage eignet sich dazu ja in idealer Weise. Macht ihr sie mit euren Beiträgen zu einer Art „Ideenplattform“ die vom Vorstand genutzt werden kann. Er will ja Angebote machen, die den Erwartungen der Clubmitglieder entsprechen. Sendet eure Beiträge an unseren Webmaster Beni Spaar E-Mail: info@rcwsh.ch, er wird sie auf die Homepage www.rcwsh.ch aufnehmen.

Die Jahresberichte, verlesen von den jeweiligen Verfasserinnen und Verfasser, gaben eine guten Rückblick auf das vergangene Clubjahr mit den verschieden sportlichen und kulturellen Anlässen sowie der Vorstandstätigkeit. Mit einem kleinen Präsent wurden wiederum die fleissigsten Sportteilnehmenden geehrt. Von wem, das ist ja klar, siehe Fotos. Über die sportlichen Curling-Aktivitäten unseres Präsidenten muss hier nicht speziell berichtet werden. Dazu gibt es ja Berichte auf dieser Homepage.

Eine etwas unerfreuliche Aufgabe war dieses Mal die Präsentation der Jahresrechnung. Die Angebote zum „Silbergeburtstag“, den der Club am 22. Februar feiern konnte, haben ein Loch von 10‘300 Franken in die Kasse gerissen; dies bei Einnahmen von 19‘266.20 und Ausgaben von 29‘576.80. Für den Kassier eine etwas schmerzhafte Wunde die noch grösser wurde als im Budget vorgesehen. Diese Angebote wurden an Stelle einer Geburtstagsfeier zu günstigen Konditionen gemacht. Profitieren davon konnten diejenigen die immer aktiv am Clubleben teilnehmen. Dem Vernehmen nach sind die Anlässe zur Zufriedenheit der Teilnehmenden ausgefallen.

Die Wahlen, sie gaben auch zu keinen Diskussionen Anlass, weil die Bisherigen sich für weitere 2 Jahre zur Wahl stellten und  – wenig überraschend – wieder gewählt wurden.

Es sind dies in den Vorstand:

  • Marcel Bodenmann, Präsident
  • Fredi Koch, Vizepräsident
  • Heidi Surbeck, Aktuarin
  • Arthur Waldvogel, Kassier

sowie die Ressortleiter:

  • Beat Kistler, Kultur und Freizeit
  • Daniela Moor, Sport
  • Heike Bausch, Sozial- und Rechtsberatung
  • Rechnungsrevisoren: Beni Spaar und Fredi Markovic

Das Jahresprogramm wird allen Mitgliedern mit den Schreiben für den Mitgliederbeitrag zugestellt und ist auch auf der Homepage leicht zu finden. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert bei 50 Franken für Aktive und 20 Franken für Passive. Die Gönner können den Club nach freiem Ermessen unterstützen.  Das mit den beschlossenen Beiträgen und den erfahrungsgemässen übrigen Einnahmen und Ausgaben  gemachte Budget 2017 sieht bei 20‘100 Franken Einnahmen und 21‘260 Franken Ausgaben ein Defizit von gut 1000 Franken vor.

SPV-Direktor Thomas Troger orientierte die Versammelten abschliessend über die Nottwiler-Aktivitäten und Vorhaben zu Gunsten der grösstenteils rollifahrenden Mitglieder. Er betonte die Wichtigkeit der Aktivitäten in den Rolliclubs. Sie leisten damit eine Sensibilisierung der Bevölkerung für die Anliegen/Wünsche ihrer rollifahrenden Zeitgenossen. Etwas das durch Sensibilisierungskurse in Nottwil weiter gefördert wird. Möglichst junge Leute, die später in entsprechende Positionen kommen, sollten mit den Bedürfnissen von Rollstuhlfahrenden vertraut sein damit sie auch etwas bewirken können. Thomas hat auch auf die Wichtigkeit der Mitgliedschaft in den Rolliclubs hingewiesen. Profitieren Rollstuhlfahrende (Aktivmitglieder) doch von z.B. Ferienvergünstigungen, Auto-Flottenrabatten, gratis Rechtsberatung und –vertretung in spezifischen „Rolliangelegenheiten“. Aber auch die Rolliclubs profitieren vom Angebot der SPV. So z.B. von den Gratisversänden der Einladungen zu Anlässen.

So, genug geschrieben und gelesen. Zum Schluss noch ein paar Fotos von den GV-Teilnehmenden, ausgewählt und zusammengestellt von unserem Webmaster Beini Spaar.

April 2017  A. Waldvogel