Bericht über die 28. Generalversammlung vom 22. März 2019

Bericht über die 28. Generalversammlung vom 22. März 2019

Zur 28. GV sind im Kafi Mülli in Winterthur mit 19 Aktiven und 6 Passiven relativ viele Mitglieder gekommen. Als Gast hat Erwin Zemp die SPV vertreten.

Bevor die statuarischen Geschäfte abgearbeitet wurden, ist das kulinarische Teilpensum erledigt worden. Zu den schon individuell bestellten Getränken ist ein bunter Blattsalat als Grünfutter und danach das eher hungerstillende Rindsstroganoff mit Butterreis und Gemüse serviert worden. So gestärkt wurden unter der speditiven Leitung von Präsident Marcel Bodenmann, die mit 12 Traktanden umfangreiche Traktandenliste in Angriff genommen.

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Besuch Technorama

Erlebnisreicher, faszinierender Technoramabesuch

Zur Besichtigung des Technoramas in Winterthur hat sich am 23. Februar 2019 um 13.00 Uhr vor dem Eingang ein grösseres Grüpplein von RC Mitglieder versammelt. Technorama, das liess Technisches vermuten. Erstaunt hat mich dann aber doch, dass sogar ein Krokodil zu sehen war.

Bald hatten sich alle durch die beiden Drehtüren ins Gebäudeinnere geschleust – auch die Rollis haben es ohne „Zusatzrunde“ geschafft – und zum Gruppenfoto in Position gebracht. Das OK-Team Heidi und Besi  – oder umgekehrt – musste noch die Formalitäten erledigen, sprich Eintritte bezahlen und uns mit den Armbändern als Herdenmitglieder „markieren“. In den folgenden drei Stunden konnten alle sich nach Lust, Laune und Interesse an den verschiedenen Experimenten zu schaffen machen.

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März 2018

Juhui, unser Präsi ist wieder da! Toll gemacht, Mäse!

Wir durften in seiner Abwesenheit stolz den Panathlon-Preis für seinen 3. Rang bei der SM im Curling entgegennehmen und mit Beni Turnheer ein Foto machen…

Februar 2018

Thomas Enderli gewinnt den Aufsteigerpreis an der LUPI WM!

Herzliche Gratulation!

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Themenabend – Der Alltag im Rollstuhl

Am 11. Dezember 2017 um 18 Uhr begann dieser Themenabend in der Turnhalle vom Schulhaus Gutenberg in Töss. Marika und ich erklärten den Teenagern bei 4 Posten die Tricks  und Kniffe, die für das Leben und die Fortbewegung im Rollstuhl wichtig sind.

  • Posten 1: Bei möglichst  fliessender Fahrt Slalom fahren.
  • Posten 2: Hier mussten 1 resp. 2 aufeinandergelegte Matten, die einen Gehsteig darstellten, überwunden werden.
  • Posten 3: Wie öffnet man eine Türe, fährt in den Raum und schliesst diese wieder hinter sich.
  • Posten 4: Treppenstufen überwinden.

Nach der eher anstrengenden Postenarbeit wurde zum Abschluss noch ein sportlicher Wettkampf ausgetragen. Die Teenager wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um eine sportliche Stafette zu bestreiten. Die Aufgabe war nach vorne zum Korb fahren, einen Ball in den Korb werfen, welcher sich auf normaler Höhe befand (3 Versuche), zurückfahren, ankommen mit Handschlag, danach Partnerwechsel.

Nach dieser sportlichen Stunde durften sich nun alle zu einem Kreis geformt auf den Boden setzen und ihre Arme entspannen. Nun begann die Kopfarbeit, die Fragestunde. Ich begann mit der Frage: Was kostet mein Rollstuhl? Marika stellte die zweite Frage: Wie viel Zeit benötige ich, um zu Duschen? Herr Marti, der Klassenlehrer,  forderte nun seine Schüler auf, selber Fragen zu  stellen. “Warum sitzt ihr wir im Rollstuhl?” war die nächste Frage. Marika erzählte ihren Werdegang, was die Teenager extrem nachdenklich stimmte. Bei mir konnten sie nicht glauben, warum die Ärzte sich nicht mehr beeilen konnten! Weitere Fragen waren: “Wie fährt ihr Auto? Was kostet ein Autoumbau? Wie kauft ihr ein? Was arbeitet ihr? Habt ihr Kinder? Was für Sport macht ihr?”

Bevor Herr Marti mit den Teenagern den Zug nahm, luden sie die Rollstühle in unsere Autos ein. Beim Verabschieden bedankten sich die Teenager per Handschlag für diesen tollen, informativen Abend.

Es war wieder ein wirklich toller „Arbeitseinsatz“ gewesen, die Teenager waren gut gelaunt, spontan, motiviert, konzentriert und hilfsbereit.- Einfach toll!!

Heike Bausch und Marika Lados

 

Nachfolgend einige Gedanken von den Schülern zu den gestellten Fragen von Herr Marti:

Welche Gedanken hast du zum Thema „Alltag im Rollstuhl?“

– Schwierig um sich fortzubewegen.

– Ich denke, dass sie nicht so viele Möglichkeiten haben, um Dinge zu unternehmen, da ihr Rollstuhl sie daran hindert. Ich weiss aber, und es wurde mir beigebracht, dass sie sehr nette und herzliche Leute sind, die nichts dafür können, dass sie im Rollstuhl sitzen. Es kann jedem passieren, behindert zu werden.

– Schwerer Alltag der beeinträchtigten Menschen. Gewöhnungsbedürftig (man muss sich gewöhnen im Rollstuhl zu sein). Man muss Fitness machen, dass sich die Muskeln nicht zurückbilden und dehnen.

– Es ist schwierig und nicht so lustig, weil man fast nichts machen kann, wie z. B. rennen, Fussball spielen usw.

– Sie haben ein schwieriges Leben, da sie vieles nicht alleine machen können. Sie werden leider ausgelacht, weil sie so „komisch“ aussehen, dafür können sie jedoch nichts. Wir sollen ihnen helfen und mal schauen wie es ihnen im Alltag geht.

Welche Eindrücke hattest du? Was hat dir gefallen und was nicht?

– Ich fand es sehr eindrücklich, es war auch cool, aber den ganzen Tag im Rollstuhl sitzen kann ich mir nicht vorstellen. Ich finde sie haben uns das mit den Hindernissen und der Treppe gut erklärt.

– Ich fand es toll, was für nette Menschen es sind. Sie setzen sich für Menschenrechte ein. Es macht Spass, mit ihnen etwas zu unternehmen, da sie voll motivierte Menschen sind.

– Mir hat alles gefallen, bis auf das mit dem Trottoir hochfahren. Ich fand es beeindruckend, wie sie viele Sachen nur mit den Händen und Armen schaffen.

– Es hat mir gefallen, dass wir sitzen konnten, aber es ist schwierig und braucht Kraft.

– Wir haben einen schönen und guten Eindruck erhalten. Am Besten war die Gehweg-Übung und das mit der Treppe.

Hochzeit von Marika und Roger Samstag 01.07.17

Wir haben uns das Ja-Wort gegeben. Dieser Tag war einfach grossartig, alles hatte gestimmt. Das Wetter, die Gäste, der feine ausgiebige Apéro, das Tauben fliegen lassen, das gemeinsame Abendessen, die Live-Band, der Tanz mit Roger, die wunderschöne Hochzeitstorte, einfach alles!

Gerne möchten wir uns recht herzlich beim Rollstuhlclub für das „dicke“ Couvert bedanken.

Vili liebi Grüessli

Marika Egloff

Hochzeitskuss