März 2018

Juhui, unser Präsi ist wieder da! Toll gemacht, Mäse!

Wir durften in seiner Abwesenheit stolz den Panathlon-Preis für seinen 3. Rang bei der SM im Curling entgegennehmen und mit Beni Turnheer ein Foto machen…

Februar 2018

Thomas Enderli gewinnt den Aufsteigerpreis an der LUPI WM!

Herzliche Gratulation!

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Themenabend – Der Alltag im Rollstuhl

Am 11. Dezember 2017 um 18 Uhr begann dieser Themenabend in der Turnhalle vom Schulhaus Gutenberg in Töss. Marika und ich erklärten den Teenagern bei 4 Posten die Tricks  und Kniffe, die für das Leben und die Fortbewegung im Rollstuhl wichtig sind.

  • Posten 1: Bei möglichst  fliessender Fahrt Slalom fahren.
  • Posten 2: Hier mussten 1 resp. 2 aufeinandergelegte Matten, die einen Gehsteig darstellten, überwunden werden.
  • Posten 3: Wie öffnet man eine Türe, fährt in den Raum und schliesst diese wieder hinter sich.
  • Posten 4: Treppenstufen überwinden.

Nach der eher anstrengenden Postenarbeit wurde zum Abschluss noch ein sportlicher Wettkampf ausgetragen. Die Teenager wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um eine sportliche Stafette zu bestreiten. Die Aufgabe war nach vorne zum Korb fahren, einen Ball in den Korb werfen, welcher sich auf normaler Höhe befand (3 Versuche), zurückfahren, ankommen mit Handschlag, danach Partnerwechsel.

Nach dieser sportlichen Stunde durften sich nun alle zu einem Kreis geformt auf den Boden setzen und ihre Arme entspannen. Nun begann die Kopfarbeit, die Fragestunde. Ich begann mit der Frage: Was kostet mein Rollstuhl? Marika stellte die zweite Frage: Wie viel Zeit benötige ich, um zu Duschen? Herr Marti, der Klassenlehrer,  forderte nun seine Schüler auf, selber Fragen zu  stellen. “Warum sitzt ihr wir im Rollstuhl?” war die nächste Frage. Marika erzählte ihren Werdegang, was die Teenager extrem nachdenklich stimmte. Bei mir konnten sie nicht glauben, warum die Ärzte sich nicht mehr beeilen konnten! Weitere Fragen waren: “Wie fährt ihr Auto? Was kostet ein Autoumbau? Wie kauft ihr ein? Was arbeitet ihr? Habt ihr Kinder? Was für Sport macht ihr?”

Bevor Herr Marti mit den Teenagern den Zug nahm, luden sie die Rollstühle in unsere Autos ein. Beim Verabschieden bedankten sich die Teenager per Handschlag für diesen tollen, informativen Abend.

Es war wieder ein wirklich toller „Arbeitseinsatz“ gewesen, die Teenager waren gut gelaunt, spontan, motiviert, konzentriert und hilfsbereit.- Einfach toll!!

Heike Bausch und Marika Lados

 

Nachfolgend einige Gedanken von den Schülern zu den gestellten Fragen von Herr Marti:

Welche Gedanken hast du zum Thema „Alltag im Rollstuhl?“

– Schwierig um sich fortzubewegen.

– Ich denke, dass sie nicht so viele Möglichkeiten haben, um Dinge zu unternehmen, da ihr Rollstuhl sie daran hindert. Ich weiss aber, und es wurde mir beigebracht, dass sie sehr nette und herzliche Leute sind, die nichts dafür können, dass sie im Rollstuhl sitzen. Es kann jedem passieren, behindert zu werden.

– Schwerer Alltag der beeinträchtigten Menschen. Gewöhnungsbedürftig (man muss sich gewöhnen im Rollstuhl zu sein). Man muss Fitness machen, dass sich die Muskeln nicht zurückbilden und dehnen.

– Es ist schwierig und nicht so lustig, weil man fast nichts machen kann, wie z. B. rennen, Fussball spielen usw.

– Sie haben ein schwieriges Leben, da sie vieles nicht alleine machen können. Sie werden leider ausgelacht, weil sie so „komisch“ aussehen, dafür können sie jedoch nichts. Wir sollen ihnen helfen und mal schauen wie es ihnen im Alltag geht.

Welche Eindrücke hattest du? Was hat dir gefallen und was nicht?

– Ich fand es sehr eindrücklich, es war auch cool, aber den ganzen Tag im Rollstuhl sitzen kann ich mir nicht vorstellen. Ich finde sie haben uns das mit den Hindernissen und der Treppe gut erklärt.

– Ich fand es toll, was für nette Menschen es sind. Sie setzen sich für Menschenrechte ein. Es macht Spass, mit ihnen etwas zu unternehmen, da sie voll motivierte Menschen sind.

– Mir hat alles gefallen, bis auf das mit dem Trottoir hochfahren. Ich fand es beeindruckend, wie sie viele Sachen nur mit den Händen und Armen schaffen.

– Es hat mir gefallen, dass wir sitzen konnten, aber es ist schwierig und braucht Kraft.

– Wir haben einen schönen und guten Eindruck erhalten. Am Besten war die Gehweg-Übung und das mit der Treppe.

Hochzeit von Marika und Roger Samstag 01.07.17

Wir haben uns das Ja-Wort gegeben. Dieser Tag war einfach grossartig, alles hatte gestimmt. Das Wetter, die Gäste, der feine ausgiebige Apéro, das Tauben fliegen lassen, das gemeinsame Abendessen, die Live-Band, der Tanz mit Roger, die wunderschöne Hochzeitstorte, einfach alles!

Gerne möchten wir uns recht herzlich beim Rollstuhlclub für das „dicke“ Couvert bedanken.

Vili liebi Grüessli

Marika Egloff

Hochzeitskuss

Vorbereitung auf die WM 2017 in Südkorea

Vorbereitung auf die WM 2017 in Südkorea

Die Schweiz qualifizierte sich an der WM 2016 in Luzern direkt für die WM 2017 in Gangneung, KOR. Anfangs November hat sich zudem bestätigt, dass die Schweiz den Platz für die Paralympics 2018 in Südkorea definitiv erreicht hat. Damit ist Rollstuhlcurling Schweiz an die Weltspitze zurückgekehrt. Um diese Herausforderungen zu meistern, hat sich das erweiterte Nationalteam an drei bestbesetzten Turnieren in Schottland und Kanada vorbereitet.

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Nach der erfolgreichen Heim-WM in Luzern im Februar 2016 gab es im Nationalkader eine personelle Veränderung. Eric Décorvet, Lausanne, musste sich einer Schulteroperation unterziehen und steht für die laufende Saison dem Nationalteam nicht zur Verfügung. Im Sommer trainierten die Kaderathletinnen und -athleten zusammen mit dem B-Kader und dem Nachwuchskader an 15 Tagen auf dem Eis in der Curlinghalle Baden.

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Turniererfahrung im Ausland

Für die Wettkampfvorbereitung und die Selektion ins WM-Team diente die Teilnahme an den international sehr gut besetzten Turnieren in Stirling, SCO (Austragungsort der WM 2019) sowie Richmond und Ottawa, CAN. Neben der Wahl von verschiedenen Teamzusammensetzungen und der Simulation einer hohen Turnierbelastung, beschäftigte bei der zweiwöchigen Kanadareise auch der Umgang mit langen Flugreisen, Zeitverschiebung und Akklimatisation innert kurzer Zeit.

Positive Bilanz in Schottland

Mitte Oktober fand in Stirling SCO ein Turnier im WM-Format statt. Mit zehn Teams, davon sechs WM-Teilnehmer, war die Besetzung hochkarätig. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen war die Bilanz positiv, wegen dem schlechten DSC-Wert resultierte dann der fünfte Schlussrang.

Erfolgreiche Kanadareise

Dank der Unterstützung durch die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung, verschiedenen Gönnerbeiträgen und Eigenleistungen der Athletinnen und Athleten konnte wiederum eine zweiwöchige Kanadareise mit zwei Turnieren organisiert werden. Mitte November reisten Felix Wagner, Marcel Bodenmann, Claudia Hüttenmoser, Beatrix Blauel, Ivo Hasler und Hans Burgener nach Vancouver. Das Leitungsteam bestand aus Daniel Andenmatten (TK-Chef), Stephan Pfister (Nationaltrainer) und Nicole Marcec (Physiotherapeutin).

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Das Internationale Turnier in Richmond BC, einem Vorort von Vancouver, fand bereits zum zehnten Mal statt. Nationalteams aus Kanada, Korea, Russland, USA und der Schweiz mas-sen sich mit Provinzmeistern aus British Columbia, Alberta, Saskatchewan, Manitoba und Ontario. Die Round Robin schlossen wir mit drei Siegen und drei Niederlagen ab, was für die Runde der besten acht Teams knapp nicht reichte. Im Consolation-Cup musste das Team dann den hohen Belastungen der ersten Woche Tribut zollen und konnte nur noch eines von drei Spielen gewinnen.

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Nach Abschluss des Turniers ging es per Flug weiter nach Toronto, wo drei Tage Regeneration auf dem Programm standen. Mitte Woche reiste das Team in drei Fahrzeugen nach Ottawa zum 11. Cathy Kerr Memorial Bonspiel. Wiederum hervorragend besetzt mit Nationalteams aus Kanada, Korea, Russland, USA und Provinzmeistern aus Quebec, Ontario, New Brunswick und Neufundland. Das Team tat sich anfänglich schwer mit den Verhältnissen, besonders die unterschiedlich laufenden Steine waren eine ungewohnte Herausforderung. Nach drei Niederlagen kam die ersehnte Steigerung und es resultierten drei Siege in Folge, was den Gewinn des zweiten Cups bedeutete. Damit gingen zwei harte Wettkampfwochen mit einem verdienten Erfolgserlebnis zu Ende.

Letzter Halt vor der WM

Anfang Dezember erfolgte durch Rollstuhlsport Schweiz die Nomination des Nationalteams für die WM 2017 in Gangneung, KOR. Diese findet als Pre-Event für die Paralympics 2018 statt. Im Januar beginnt die WM-Vorbereitung mit einem weiteren internationalen Turnier in Lohja, FIN. Nach weiteren Trainingstagen reist das Nationalteam gegen Ende Februar nach Korea, wo die WM vom 4. bis 11. März 2017 stattfindet.

Nationalteam Rollstuhlsport Schweiz zur WM 2017 in Gangneung KOR

Die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung SPV, Rollstuhlsport Schweiz, hat das Nationalteam und die Delegation zur WM 2017, vom 4. vom 11. März 2017, in Gangneung KOR, nominiert:

Nationalteam:

Felix Wagner, Skip, Russikon, RC Wetzikon

Marcel Bodenmann, Third, Ossingen, RC Wetzikon

Claudia Hüttenmoser, Second/Vize, Goldach, RC St. Gallen

Beatrix Blauel, Lead, Folgensbourg F, RC beider Basel

Hans Burgener, Alternate, Grindelwald, RC Bern

Delegation:

Daniel Andenmatten, TK-Chef, Leiter Delegation

Stephan Pfister, Nationalcoach

Lukas Haggenmacher, Physiotherapeut

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