6. Polysport Hof-Olympiade

22. Juni 2019

Rechtzeitig lud der RCWSH wiederum im Auftrag unserer Schwimmleiterin Barbara Rogers zur Polysport Hofolympiade ein.

Dieses Jahr fand der Anlass am Samstag 22. Juni 2019 ab 15 Uhr statt und obwohl an diesem Tag zahlreiche andere Anlässe im Einzugsgebiet des RCWSH stattfanden nahmen 9 Personen teil. Wie immer waren wir eine buntgemischte Gruppe aus Rollstuhlfahrern und Fussgängern, die aktiv teilnahmen.

Wetterbedingt, teilweise regnete es, baute Barbara die Posten in der Tiefgarage auf.

Nebst bekannten Übungen kamen auch neue dazu.

Es galt folgendes zu absolvieren:

  • Slalom in 2 Durchgängen, wobei der Zeitunterschied zwischen den beiden Durchgängen so klein wie möglich sein musste.
  • Zehn Ringe über eine Stange (in diesem Fall war es mal eine Waschmittelflasche) auf Distanz zu werfen.
  • 21 Wäscheklammern aus einem Korb einzeln über einige Meter weit transportiert nach Farben sortiert an den jeweils farblich passenden Seilen befestigen.
  • Sechs kleine Bälle in unterschiedliche Löcher eines Netzes zu werfen.
  • Mit Frisbees Ziele in einem Tor zu treffen.
  • Einen Ball durch mehrere Reifen rollen lassen, jedoch so, dass er in einem Reifen zum Stehen kommt.
  • Sandsäckchen auf Distanz in entsprechende Felder werfen (Zielwurf).
  • Dreissig Tennisbälle sollten auf Distanz in einem Korb landen. Wenn man zu stark warf sprangen sie jedoch auch gerne wieder aus dem Korb!
  • Innerhalb 3 Minuten so viele Fische wie möglich fangen. Es waren wirklich schöne Modelle von Meerestieren.
  • Viele der Übungen verlangten viel Geschick und andere auch etwas Kraft oder Zeitgefühl.

Natürlich gab es auch wieder etwas „Kopfarbeit“ indem man schätzen musste wie viele Ping Pong Bälle in einem Netz sind. Und Sportchefin Daniela kam mit 100 der wirklichen Zahl von 98 mit Abstand am nächsten.

Marika und der Schreibende versuchten sich wieder einmal beim Jenga, welches von vielen Zusehenden reichlich kommentiert wurde. Diesmal war es noch schwieriger, als andere Jahre – ja es kommt eben immer darauf an „wie gut die Holzklötze mitspielen“ und es endete mit einem Unentschieden und doch in beachtlicher Höhe.

Während der Sport in der Tiefgarage stattfand, waren der Fahrradraum und ein davor gestelltes Zelt die Begegnungsorte für viele Gespräche und natürlich für die Verköstigung. Nachdem wir mal plötzlich im dunkeln Fahrradraum sassen, fand Myriam zum Glück den Bewegungsmelder und ab da ging uns das Licht nicht mehr aus.

Barbara verwöhnte die Anwesenden, wie es bereits Tradition ist, mit vielen Köstlichkeiten.

So reichte sie zum „Hauptgericht“ die ägyptische Spezialität Koshari aus Reis, Nudeln, Linsen, Kichererbsen und wer wollte bekam dazu herrliche Fleischbällchen aus Rind und Lamm. Aber auch die traditionellen Thunfisch-Gurken-Sandwiches oder Würstchen im Teig, der Spinat-Feta-Kuchen und neu eine Lachs-Spinat-Torte fehlten nicht.

Vor der Rangverlesung gab es wieder ein reichhaltiges Desserbuffet natürlich wieder mit dem beliebten fruchtigen Trifle und verschiedenen weiteren gebackenen Köstlichkeiten aus Barbaras Eigenproduktion.

Mineral und Kaffee fehlten auch nicht.

Natürlich waren auch alle gespannt auf die Rangverkündigung, haben doch alle ihr Bestes gegeben.

Diesmal ging der Pokal weiter von Marika, die ihn 2018 zum zweiten Mal nach Hause tragen durfte, an Silvia! Herzliche Gratulation. Den 2. Platz erreichte Marika, gefolgt von Heike auf Platz 3 und Myriam auf Platz 4. Daniela erreicht den 5. Platz und Thomas, zum ersten Mal dabei, den 6. Platz. RCWSH Kassier Arthur kam auf Platz 7 gefolgt von Trudy auf Platz 8 und dem Schreibenden auf Platz 9.

Doch wie immer war es nicht unbedingt der erreichte Platz in der sportlichen Leistung der zählte, sondern das Zusammensein, der Spass, die Bewegung und die Vertiefung meist langjähriger Bekannt- und Freundschaften waren mindestens so wichtig. Einige der Teilnehmenden kennen sich inzwischen bald 30 Jahre!

Den ersten Platz an der Hof-Olympiade belegt ohnehin wieder Barbara für die hervorragende Organisation und die umfangreichen Vorbereitungen. Aber auch die Helferinnen Julie, Corinna, Claudia und Yrene waren den ganzen Nachmittag über emsig am Werk. Herzlichen Dank auch ihnen allen.

Der Himmel begann sich drohend zu verdunkeln, als wir bei einem kurzen Umtrunk nochmal alles zusammensassen und so begann sich die Runde grad noch vor dem nächsten Starkregenguss aufzulösen.

Barbara es war wieder fantastisch!

Thanks a lot for all the work you did!

Bis zum nächsten Jahr!

Samuel Rachdi