Für den 16. Juni 2018 hat Barbara Rogers wieder zur, inzwischen schon traditionellen, Polysport Hof-Olympiade eingeladen. Dieser Anlass gehört bereits fest zum Jahresprogramm des RCWSH.

Strahlendes Wetter lud regelrecht ein den Weg nach Winterthur unter die Räder und Füsse zu nehmen.

Vierzehn gut gelaunte Personen trafen um 15 Uhr bei Barbara ein. Nach unzähligen gegenseitigen Begrüssungen erklärte Barbara die zehn verschiedenen Übungsposten und die freiwilligen Spiele und los ging es.

Es gab wieder die bereits gut bekannten Posten wie: Slalom mit zwei Durchgängen, wobei nächstmögliche Zeiten erreicht werden mussten; Zehn Reifen über eine Stange werfen; den Ball in Reifen rollen lassen; Frisbee-Zielwurf; Tennisbälle auf Distanz in einen Korb werfen und Garten Dart. Doch diesmal kamen auch neue Disziplinen hinzu. Zu nennen sind Fische fangen auf Zeit – in 3 Minuten – nicht immer einfach, wenn man es nicht schafft die Magnete mit der Angel richtig zu platzieren. „Piggy“ treffen: Ein Gummischweinchen auf einem umgedrehten Metalleimer musste mit fünf Bällen auf Distanz vom Eimer gekippt werden – gar nicht so einfach. Kleine leichte Bälle in einen Behälter beinahe auf Korbballhöhe einwerfen. Herausfordernd war auch die sogenannte „Pingpong Schaukel“ bei welcher sich mehrere Töpfe in der Mitte einer sich bewegenden Schaukel befanden, in welche man maximal 50 Pingpongbälle werfen musste. Dabei landeten die Bälle oft irgendwo im „Grünen“ aber nicht in den Töpfen.

Daneben gab es noch die beliebten Spiele wie die Anzahl Haselnüsse in einem verschlossenen Glas zu erraten, wobei Fredi der genauen Menge am nächsten kam. Das übergrosse Badmintonspiel. Neu konnte man Murmeln in minigolfähnliche Ziele befördern, auch nicht gerade einfach. Natürlich durfte das bekannte Jenga nicht fehlen, welches von Myriam und Sämi und anschliessend noch mit Hilfe durch Armin wieder einmal auf eine beachtliche Höhe gebracht wurde.

Etwa nach zweidrittel der Zeit konzentrierter Übungen knurrte vielen der Magen und Barbara rief zur ersten Verpflegung. Diesmal offerierte sie ein fantastisches orientalisch angehauchtes Büffet mit Paprikasuppe, Fladenbrot, aus Kichererbsen hergestellte Falafelbällchen, würzigen Köftewürstchen, Würstchen im Teig und milder, wie auch würziger Sauce. Natürlich durften der berühmte Spinat-Feta-Kuchen und die Thon-Gurken Sandwiches auch nicht fehlen. Es war für jeden Geschmack etwas dabei und es war schwierig nicht zu viel zu essen. Denn erstens mussten die letzten Posten „abgearbeitet“ werden und zweitens wussten langjährige Teilnehmer, dass es noch etwas Leckeres geben wird.

Tatsächlich, als dann alle die Übungen abgeschlossen hatten, rief Barbara zum Dessert. Auch hier wurde mit selbergemachtem Baklava, die orientalische Linie fortgesetzt. Aber auch erfrischend fruchtiges Trifle fehlte nicht und eine Auswahl Törtchen gehörte ebenso dazu.

Dies alles war Anlass genug Barbara für ihren unermüdlichen Einsatz bei nun bereits fünf Hof-Olympiaden hochleben zu lassen, was auch alle mit viel Begeisterung taten.

In der Zwischenzeit wertete Julie die Punktelisten aus und es kam zur Rangverlesung, wobei diese ja eigentlich zweitrangig ist, da der Spass und das Zusammensein im Vordergrund stehen. Trotzdem sollen hier die Namen genannt werden. Den 14. Platz belegte Jeannette, gefolgt vom 13. Platz den Ursula belegte, die heute zum ersten Mal dabei war. Anne kam auf den 12. Platz. Der 10. Platz wurde von Trudi und Sämi mit derselben Punktezahl erreicht. Karsten kam auf den 9. Platz und Myriam, ebenfalls erstmals dabei, belegte den 8. Platz, gefolgt von Armin auf Platz 7. Einen 6. Platz gab es gar nicht, da Silvia und Esther mit identischer Punktezahl Platz 5 belegten, gefolgt von Heike auf Platz 4. Der 3. Platz ging an unsere Sportchefin Daniela und Fredi kam auf Platz 2. Mit viel Applaus wurde Marika bedacht, die mit Platz 1 den Pokal nach Hause tragen darf.

Man kann es nur noch mal sagen: Den wirklich ersten Platz hat Barbara erreicht, für ihre ausgezeichnete Organisation und die grosse Arbeit. Aber auch die fleissigen Helferinnen Julie, Corinna, Claudia und Therese sollen nicht unerwähnt bleiben.

Wie immer zog der Anlass auch Nachbarn an, die sich ebenfalls in den verschiedenen Disziplinen übten, was zweifelsohne auch als gutes Zeichen gewertet werden kann.

Das Wichtigste am Anlass ist neben der sportlichen Komponente auch die Geselligkeit und gute Freundschaft zwischen den Mitgliedern und (noch) Nicht-Mitgliedern des RCWSH.

Es war wieder einmal ein rundum gelungener Anlass.

Dear Barbara, keep it up! It’s worth it for everyone.

Thanks a lot!

Samuel Rachdi